Urkunde 2997 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 2997 (29. September 772 — Reg. 809) Schenkung des Adeloch in der Gemarkung Weisel unter König Karl und Abt Gundeland (Vgl. Urk. Nr. 3743c) In Christi Namen, am 29. September im 4. Jahr (772) des Königs Karl. Ich, Adeloch, mache zu meinem Seelenheil eine Schenkung an den heiligen Märtyrer ^(azarius), dessen Leib im Oberrheingauer Kloster Lorsch ruht. In den Genuß dieser Schenkung soll auch jene geheiligte Mönchsbruderschaft gelangen, welche ebendort unter dem ehrwürdigen Abt Gundeland bei Tag und Nacht Gott dient. Nach meinem Willen soll meine Gabe für alle Zeiten in Kraft bleiben, und ich versichere, daß sie vollkommen freiwillig gereicht wurde. Ich übergebe als Eigentum für immer im Gau Wetdereiba (Wetterau), in Wizelere marca (in der Gemarkung Weisel; wie Urk. 2993) 15 Joch Ackerland. In dieser Gesinnung erfolgte feierliches Handgelöbnis. Geschehen im Lorscher Kloster. Zeit, wie oben festgesetzt.


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