Urkunde 2995 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 2995 (10. Januar 791 — Reg. 2283) Schenkung des Hunarc im gleichen Dorf unter König Karl und Abt Ridibod (Vgl. Urk. Nr. 3758c) In Christi Namen, am 10. Januar im 23. Jahr (791) des Königs Karl. Ich, Hunarc, wende zu meinem Seelenheil dem heiligen Märtyrer ~N(azarius), dessen Leib im Oberrheingauer Kloster Lorsch ruht, eine Gabe zu. Sie ist ebenso auch für jene nach Heiligkeit strebende Ordensgesellschaft der Mönche bestimmt, welche ebendort unter dem ehrwürdigen Abt Richbodo dem Dienste Gottes leben. Die Übergabe erfolgt nach meinem Wunsch für immer und, wie ich ausdrücklich betone, aus freien Stücken. Unter dem gegenwärtigen Tag schenke, übergebe und übertrage ich im Gau Wetdereiba, im Dorf Wizelere marca (Gemarkung Weisel; wie Urk. 2993) eine Hube aus meinem Besitzrecht in das Eigentums- und Herrenrecht des Hl. 'N(azarius). Geschlossen und gefertigt. Geschehen im Lorscher Kloster in der Zeit, wie sie oben festgesetzt wurde.


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