Urkunde 2994 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 2994 (12. Oktober 779 — Reg. 1553) Schenkung des Grimolt in der Gemarkung Weisel unter König Karl und Abt Helmeridi (Ohne Traditionsnotiz) In Christi Namen, am 12. Oktober im 12. Jahr (779) des Königs Karl. Ich, Grimolt, mache zu meinem Seelenheil eine Vergabung an den heiligen Märtyrer 'N(azc^rMs), dessen Leib im Oberrheingauer Kloster Lorsch ruht, das vom ehrwürdigen Abt Helmerich geleitet wird. Die Schenkung soll nach meinem Willen für ewige Zeiten bestimmt sein und ist, wie ich beurkunde, ganz freiwillig vorgenommen worden. Ich schenke im Gau Wetdereiba (Wetterau), in Wizelere marca (in der Gemarkung Weisel; wie Urk. 2993) alles, was ich an Hofreiten, Feldern, Wiesen, Wäldern und Gewässern, ferner alles, was ich an Weingärten in Dinenheim (Dienheim s. Oppenheim/R.) besitze. Alles sei Eigentum für ewige Zeiten. Die Schenkung ist damit in Rechtskraft erwachsen. Geschehen im Lorscher Kloster zur oben bestimmten Zeit.


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