URKUNDE 2991 (23. März 837 — Reg. 3287) Schenkung des Radolf im gleichen Dorf unter Abt Adalung und König Ludwig (Vgl. Urk. Nr. 3767f) Wir, Radolf und Dithart, richten im Namen Gottes eine Schenkung an den heiligen Märtyrer N(azarius) aus. Sei Leib ruht im Oberrheingauer Kloster Lorsch, dem der ehrwürdige Adalung als Abt vorsteht. Die Zuwendung soll, wie wir wünschen, immerdar erhalten bleiben, und wir stellen fest, daß ausschließlich unser freier Wille dafür bestimmend war. Wir schenken in pago Wetdereiba (Wetterau), im Dorf Gewirata (Gedern oder Kefenrot; wie Urk. 2990), zwanzig Morgen Land, eine Wiese und einen Leibeigenen als unvergängliches Eigentum. Von diesem Tag an sollt ihr das Recht haben, dies alles zu behalten, zu verschenken, zu vertauschen oder damit zu machen, was ihr wollt. In allen Belangen sollt ihr die freie Verfügungsgewalt haben. Urkund dessen nachfolgende Fertigung. Geschehen im Lorscher Kloster am 23. März im 24. Jahr (837) des Königs (Kaisers) Ludwig (des Frommen).
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