URKUNDE 2987 (29. April 785 — Reg. 1932) Schenkung des Walthelm im nämlichen Dorf unter König Karl und Abt Richbod (Vgl. Urk. Nr. 3752c) In Christi Namen, am 29. April im 17. Jahr (785) des Königs Karl. Zu meinem Seelenheil entbiete ich, Walthelm, dem heiligen Märtyrer 'N(azltrius) eine Gabe. Der Leib des Heiligen ruht im Oberrheingauer Kloster Lorsch, dessen Vorsteher der ehrwürdige Abt Richbodo ist. Es ist mein Wille, daß meine Spende für ewige Zeiten dargereicht sei, und ich bestätige, daß sie durchaus freiwillig geboten wurde. Ich schenke im Gau Wetdereiba (Wetterau), im Dorf Muskenheim (Muschenheim; wie Urk. 2985) alles, was ich an Hofreiten, Feldern, Wiesen, Wäldern und Gewässern habe. Gestützt auf diese vertragliche Obereinkunft schenke, übergebe und übertrage ich dies alles vom gegenwärtigen Tag an aus meiner Besitzerhand in das Eigentums- und Herrenrecht des Hl. Nazarius. Geschehen im Lorscher Kloster. Zeit wie oben. 48
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