Urkunde 2982 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 2982 (11. Juni 798 — Reg. 2628) Schenkung der Gerlint im gleichen Dorf unter Abt Richbod und König Karl (Vgl. Urk. Nr. 3762a) In Gottes Namen reiche ich, Gerlint, zu meinem Seelenheil dem heiligen Märtyrer 'N.(azarius), dessen Leib in dem im Oberrheingau gelegenen Lorscher Kloster ruht, eine Gabe. Sie soll auch jener heiligmäßigen Mönchsgemeinschaft übergeben sein, welche eben-dort unter dem ehrwürdigen Abt Richbodo dem Dienste Gottes lebt. Ich bestimme, daß meine Gabe für alle Ewigkeit gültig bleiben soll, und bekräftige den gänzlich freien Willen, mit dem ich sie gegeben habe. Ich schenke im Gau Wetdereiba (Wetterau), im Dorf Feitheim (Feldheim; wie Urk. 2978) eine Hofreite gemäß nachfolgender Fertigung. Geschehen im Lorscher Kloster am II. Juni im 30. Jahr (798) des Königs Karl.


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