Urkunde 2971 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 2971 (26. September 774 — Reg. 1087) Schenkung des Lüdiart im gleichen Dorf unter König Karl und Abt Gundeland (Vgl. Urk. Nr. 3745a) In Christi Namen, am 26. September im 6. Jahr (774) des Königs Karl. Ich, Liuchart (gespr. Lüchart), will für das Seelenheil meines Vaters Hortuin sorgen. Daher entrichte ich an den heiligen Märtyrer N(azarius), dessen Leib im Oberrheingauer Kloster Lorsch ruht, eine Spende. Sie ist auch für jene Gottesknechte bestimmt, welche ebendort unter der Leitung des ehrwürdigen Abtes Gundeland Gott dienen. Ich wünsche meiner Vergabung ewigen Bestand und erkläre, daß sie auf einem vollkommen freien Willensentscheid meinerseits beruht. Ich schenke im Gau Wetdereiba (Wetterau), im Dorf Oberenhove (Obbornhofen so. Gießen) eine Hofreite mit darauf stehendem Haus und an Wald so viel, als zur erwähnten Hofreite 'gehört. In ähnlicher Weise schenke, übergebe und übertrage ich unter dem gegenwärtigen Tag im Dorf Wanebach (Wohnbach so. Gießen) zwei Joch Ackerland. Vertragsfertigung. Geschehen im Lorscher Kloster zur oben genannten Zeit.


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