URKUNDE 2965 (2. November 807 — Reg. 2972) Schenkung des Werinbalt im nämlichen Dorf unter Abt Adalung und Kaiser Karl (Vgl. Urk. Nr. 3765b) Im Namen Gottes will ich, Werinbalt, das Seelenheil des Irminfrit fördern. Aus diesem Grund reiche ich dem heiligen Märtyrer ^(azarms), dessen Leib in dem im Oberrheingau gelegenen, vom ehrwürdigen Abt Adalung (804—837) verwalteten Lorscher Kloster ruht, eine Gabe. Es ist mein Wunsch, daß meine Schenkung von ewiger Dauer sei, und ich erwähne ausdrücklich, daß sie aus völlig freiem Willen erfolgt. Bekräftigt durch Handschlag und Brief übergebe ich im Gau Wederheiba (Wetterau), im Dorf Holzheim (s. Gießen) fünf Leibeigene mit ihrer ganzen Habe. Geschehen im Lorscher Kloster am 2. November im 40. Jahr (807) des Kaisers Karl.
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