Urkunde 2963 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 2963 (22. März 804 — Reg. 2798) Schenkung der Warburg im gleichen Dorf unter König Karl und Abt Ridibod (Vgl. Urk. Nr. 3764d) In Christi Namen, am 22. März im 36. Jahr (804) des Kaisers Karl. Zu meinem Seelenheil mache ich, Warburg, eine Vergabung an den heiligen Märtyrer ^(azarius), dessen Leib im Lorscher Kloster ruht, dem der ehrwürdige Richbodo als Abt vorsteht. Ich bestimme, daß meine Spende für alle Ewigkeit gültig bleiben soll, und bekräftige den gänzlich freien Willen, mit dem ich sie gegeben habe. Ich schenke im Gau Wetdereiba (Wetterau), im Dorf Holzheim (s. Gießen/L.) zwei Hüben, sieben Joch Ackerland und alles, was ich in Ediristat (Eberstadt so. Gießen), Llochen (Lieh a. d. Wetter so. Gießen), Gruningen (Gräningen so. Gießen), Gullinen (Güll; Dorf-G all, Hof-Güll so. Gießen) und in Bercheim (Bergheim, abgegangene Ortschaft bei Gruningen) an Hofreiten, Wiesen, Wäldern und Wasserrechten besitze. Geschlossen und gefertigt. Geschehen im Lorscher Kloster. Zeit wie oben.


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