URKUNDE 2961 (12. Juni 773 — Reg. 897) Schenkung des Willerat in Beienheim unter König Karl und Abt Gundeland (Vgl. Urk. Nr. 3744c) In Christi Namen, am 12. Juni im 5. Jahr (773) des Königs Karl. Zu meinem Seelenheil entrichte ich, Willerat, eine Spende an den heiligen Märtyrer 'N.(azarit^•s), dessen Leib im Oberrheingauer Kloster Lorsch ruht, das in der Obhut des ehrwürdigen Abtes Gundeland steht. Nach meinem Willen soll die Schenkung für alle Zeiten in Kraft bleiben, und Ich versichere, daß sie vollkommen freiwillig gemacht wurde. Vom gegenwärtigen Tag an 39 schenke, übergebe und übertrage ich als Besitztum für immer zwei Joch Ackerland, gelegen im Gau Wetdereiba (Wetterau), im Dorf Bigenheim (Beienheim; wie Urk. 2960). Der Besitzwechsel ist damit vollzogen. Geschehen im Lorscher Kloster. Zeit, wie oben bestimmt.
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