URKUNDE 2959 (27. März 798 — Reg. 2609) Schenkung des Guntuig im gleichen Dorf unter König Karl und Abt Gundeland (Vgl. Urk. Nr. 3762b—c) In Christi Namen, am 27. März im 30. Jahr (798) des Königs Karl. Zu meinem Seelenheil übergebe ich, Guntuic, Güter an den heiligen Märtyrer N(azarius), dessen Leib im Lorscher Kloster ruht, das im Oberrheingau, am Flusse Weschnitz liegt. Die Obergabe soll auch für jene geweihte Ordensgemeinschaft der Mönche bestimmt sein, welche ebendort unter dem ehrwürdigen Abt Gundeland bei Tag und Nacht dienen. Die Schenkung erfolgt nach meinem Wunsch für immer und, wie ich ausdrücklich betone, aus freien Stücken. Ich übereigne im Gau Wetdereiba (Wetterau), im Dorf Baldraresheim (Bellersheim; wie Urk. 2949) 53 Joch Ackerland und eine Wiese. In Sonderheit zum Seelenheil des Garavig schenke ich in der oben genannten Gemarkung, in Oberenhove (Obbornhofen so. Gießen/L.) eine Hofreite und eine Wiese. Urkund dessen untenstehende Fertigung. Geschehen im Lorscher Kloster. Zeit wie oben.
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