URKUNDE 2951 (1. Oktober 774 — Reg. 1093) Schenkung des Beretfrit in der nämlichen Gemarkung unter König Karl und Abt Gundeland (Vgl. Urk. Nr. 3745d) In Christi Namen, am l. Oktober im 6. Jahr (774) des Königs Karl. Ich, Beretfrit, lasse zum Seelenheil meines Sohnes Rifrit dem heiligen Märtyrer 'N(azarMS), dessen Leib im Oberrheingauer Kloster Lorsch ruht, eine Spende zukommen. Sie ist in gleicher Weise auch für jene Gottesknechte bestimmt, welche ebendort Gott dienen, wo der ehrwürdige Abt Gundeland Aufseher ist. Die Übergabe erfolgt nach meinem Wunsch für immer und, wie Ich ausdrücklich betone, aus freien Stücken. Ich schenke als ewiges Besitztum im Gau Wetdereiba (Wetterau), im Dorf Baldraresheim (Bellersheim; wie Urk. 2949) 4Vi Joch Ackerland und eine Wiese. Die Vereinbarung ist damit reditswirksam geworden. Geschehen im Lorscher Kloster. Zeit wie oben.
Kommentare und Probleme an: hstoyan@informatik.uni-erlangen.de