URKUNDE 2941 (26. Mai 790 — Reg. 2194) Schenkung des Suicger im gleichen Dorf unter Abt Richbod und König Karl (Vgl. Urk. Nr. 3756a) Ich, der Graf Suicger, will im Namen Gottes und zu meinem Seelenheil eine Opfergabe darbringen. Sie sei geweiht dem heiligen Märtyrer 'N(azarius), dessen Leib in dem im Oberrheingau gelegenen Lorscher Kloster ruht. In gleicher Weise sei sie auch jener heiligen Gemeinschaft der Mönche zugeeignet, welcher der ehrwürdige Richbodo als Abt vorsteht. Die Schenkung soll nach meinem Willen für ewige Zeiten bestimmt sein und ist, wie ich beurkunde, ganz freiwillig vorgenommen worden. Ich schenke im Gau Wetdereiba (Wet-terau), im Dorf Wanabach (Wohnbach so. Gießen) eine Hube und alles, was Gersuint in jener Gemarkung an Hofreiten, Feldern, Wiesen, Wäldern, Gewässern, Wohn- und Wirtschaftsbauten besessen hat. Bekräftigt durch Handschlag und Brief schenke, übergebe und übertrage ich alles vom gegenwärtigen Tag an aus meinem Besitzstand in das Eigentums- und Herrenrecht des Hl. 'N(azarius). Geschehen im Lorscher Kloster am 26. Mai im 22. Jahr (790) des Königs Karl.
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