Urkunde 2940 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 2940 (11. Juni 788 — Reg. 2041) Schenkung des Otger im nämlichen Dorf unter Abt Ridibod und König Karl (Vgl. Urk. Nr. 3752a) Im Namen Gottes entbiete ich, Otger, zum Seelenheile des Haicho dem heiligen Märtyrer 'N(azarius) eine Gabe. Der Leib des Heiligen ruht in dem im Oberrheingau gelegenen Lorscher Kloster. Meine Gabe gilt auch jener heiligmäßigen Möndisvereinigung, weither der ehrwürdige Richbodo als Abt (784—804) vorsteht. Es ist mein Wunsch, daß diese Schenkung von ewiger Dauer sei, und ich erwähne ausdrücklich, daß sie aus völlig freiem Willen erfolgt. Ich gebe im Gau Wetdereiba (Wetterau), im Dorf Wanabach (Wohnbach so. Gießen) eine Hube mit einem Flädieninhalt von fünfzig Morgen und eine Wiese als immerwährendes Eigentum. Geschlossen und gefertigt. Geschehen im Lorscher Kloster am 11. Juni im 20. Jahr (788) des Königs Karl. 32


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