URKUNDE 2938 (20. August 787 — Reg. 1972) Schenkung des Walthelm im gleichen Dorf unter König Karl und Abt Ritfabod (Vgl. Urk. Nr. 3752d) In Christi Namen, am 20. August im 19. Jahr (787) des Königs Karl. Ich, der Priester Walthelm, errichte eine Stiftung zugunsten des heiligen Märtyrers ^(azarius), dessen Leib in dem im Oberrheingau gelegenen Lorscher Kloster ruht, das sich in der Obhut des ehrwürdigen Abtes Richbodo befindet. Ich bestimme, daß meine Spende für alle Ewigkeit gültig bleiben soll und bekräftige den gänzlich freien Willen, mit dem ich sie gegeben habe. Ich schenke im Gau Wetdereiba (Wetterau), im Dorf Wanabach CWohnbach so. Gießen) alles, was ich bisher an Hofreiten, Feldern, Wiesen, Wäldern, Gewässern, Wohn- und Wirtschaftsbauten besessen habe, als Eigentum für ewige Zeiten. Von diesem Tag an und für alle Zukunft soll dieses Besitztum jener Stätte und ihren Vorstehern jederzeit eine Verbesserung ihres Lebensunterhaltes gewähren. Der Besitzwechsel ist damit vollzogen. Geschehen im Lorscher Kloster. Tag und Zeit wie oben.
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