URKUNDE 2936 (29. April 785 — Reg. 1931) Schenkung des Walthelm im gleichen Dorf unter König Karl und Abt Ricfabod (Vgl. Urk. Nr. 3752b) In Christi Namen, am 29. April im 17. Jahr (785) des Königs Karl. Zu meinem Seelenheil übereigne ich, der Priester Walthelm, dem heiligen Märtyrer 'N(azarius), dessen Leib in dem im Obernheingau gelegenen Lorscher Kloster ruht, ein Geschenk. Es soll ebenso auch Jener gottgefälligen Mönchs-Bruderschaft gehören, welche ebendort unter dem ehrwürdigen Abt Richbodo dient. Nach meinem Willen soll die Schenkung für alle Zeiten in Kraft bleiben, und ich versichere, daß sie vollkommen freiwillig gemacht wurde. Ich schenke, übergebe und übertrage im Gau Wetdereiba (Wetterau), im Dorf Wanabach (Wohnbach so. Gießen) eine Hube mit Rechtswirkung vom heutigen Tag aus meinem Besitzstand in das Eigentums- und Herrenrecht des Hl. 'N(azarius). Urkund dessen nachfolgende Fertigung. Geschehen im Lorscher Kloster. Zeit wie oben.
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