URKUNDE 2933 (20. Oktober 773 — Reg. 982) Schenkung des Ruthart im gleichen Dorf unter König Karl und Abt Gundeland (Vgl. Urk. Nr. 3746c) In Christi Namen, am 20. Oktober im 6. Jahr (773) des Königs Karl. Wir, Ruthart und meine Ehefrau Ratwiz, nehmen eine Schenkung an den heiligen Märtyrer ^(azarius) vor, dessen Leib im Oberrheingauer Kloster Lorsch ruht, das vom ehrwürdigen Abt Gundeland geleitet wird. Die Schenkung soll nach unserem Willen für ewige Zeiten bestimmt sein und ist, wie wir beurkunden, ganz freiwillig vorgenommen worden. Wir übergeben im Gau Wetdereiba (Wetterau), im Dorf Cruftila (Krüftel; wie Urk. 2924) und in Gredevilre (Griedel/Wetter s. Gießen/L.) alles, was wir dort an Hofreiten, Feldern, Wiesen, Wäldern, Gewässern, Wohnhäusern und Wirtschaftsbauten haben, dazu noch zwei Leibeigene. Rechtskräftige Fertigung. Geschehen im Lorscher Kloster. Zeit wie oben.
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