Urkunde 2931 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 2931 (18. Oktober 770 — Reg. 569) Schenkung des Wiebart im nämlichen Dorf unter König Karl und Abt Gundeland (Vgl. Urk. Nr. 3742b) In Christi Namen, am 18. Oktober im 3. Jahr (770) des Königs Karl. Wir, Wiebrat (Wicbalt?) und meine Frau Waldrat, weisen dem heiligen Märtyrer T^(azarius) eine Gabe zu. Der Leib des Heiligen ruht im Oberrheingauer Kloster Lorsch, dessen leitender Abt der ehrwürdige Gundeland ist. Die Zuwendung soll, wie wir wünschen, immerdar erhalten bleiben, und wir stellen fest, daß ausschließlich unser freier Wille dafür bestimmend war. Wir schenken eine Wiese im Gau Wetdereiba (Wetterau), im Dorf Cruftila (wie Urk. 2924). Damit ist der Vertrag abgeschlossen. Geschehen im Lorscher Kloster. Zeit wie oben.


Kommentare und Probleme an: hstoyan@informatik.uni-erlangen.de