URKUNDE 2930 (25. November 786 — Reg. 1966) Schenkung des Ekkehart im gleichen Dorf unter König Karl und Abt Ridibod (Vgl. Urk. Nr. 3753) In Christi Namen, am 25. November im 19. Jahr (786) des Königs Karl. Wir, Ekkehart und Susanna, meine Gemahlin, entbieten dem heiligen Märtyrer 'N(azarius), dessen Leib in dem im Oberrheingau gelegenen Lorscher Kloster ruht, eine Gabe. Sie ist auch für jene Diener Gottes bestimmt, welche ebendort Gott dienen, und deren Aufseher der ehrwürdige Abt Richbodo ist. Wir bestimmen, daß unsere Spende für alle Ewigkeit gültig bleiben soll und bekräftigen den gänzlich freien Willen, mit dem wir sie gegeben haben. Wir schenken alles, was wir im Gau Wetdereiba (Wetterau), und zwar im Dorf Cruftila (Krüftel; wie Urk. 2924) und in Gretvilre (Griedel; wie Urk. 2929) an Hofreiten, Feldern, Wiesen, Wäldern, Wohnhäusern, Wirtschaftsbauten und Gewässern besitzen, ferner 28 Leibeigene und einen Schrein mit Reliquien der Hl. Maria und anderer Heiligen. Urkund dessen untenstehende Fertigung. Geschehen im Lorscher Kloster. Zeit, wie oben angegeben.
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