URKUNDE 293 (12. Juni 767 — Reg. 175) Schenkung des Ascherich im nämlichen Dorf, unter König Pippin und Abt Gundeland In Christi Namen übergebe ich, Ascherich, am 12. Juni im 15. Regierungsjahre unseres Herrn, des ruhmreichen Frankenkönigs Pippin, zu meinem Seelenheile dem heiligen Märtyrer Gottes Nazarius, dessen Leib in dem in pago rinensi (im Oberrheingau) am Flusse Wisscoz (Weschnitz) gelegenen Kloster Lauresham (Lorsch) ruht, dem der ehrwürdige Gundeland als Abt vorsteht, einen mir gehörigen Weinberg. Diesen, in pago lobo-don (ensi = im Ladengau), in Hantscuhesheim (Heidelberg-Handschuhsheim) gelegenen Weinberg übergebe und übertrage ich vom gegenwärtigen Tage an in der Absicht, daß er jederzeit jenem heiligen Kloster zur Einkommensmehrung diene. Geschlossen und gefertigt. Geschehen im Kloster Lorsch. Tag und Zeit wie oben. Handzeichen der Emehilt, auf deren Wunsch diese Schenkung bewerkstelligt und beglaubigt wurde. Handzeichen der (Zeugen) Snaring, ein anderer Ruotbert, Eginold, Hiltdibald und Ruotbert, Helmger. Ich, Samuel, war der Schreiber.
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