Urkunde 2929 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 2929 (26. September 770 — Reg. 549) Schenkung des Hunart in Krüftel unter König Karl und Abt Gundeland (Vgl. Urk. Nr. 3739c) In Christi Namen, am 26. September im 2. Jahr (770) des Königs Karl. Zu meinem Seelenheil beabsichtige ich, Hunart, eine Vergabung für den heiligen Märtyrer Nfazarius), dessen Leib in dem im Oberrheingau gelegenen Lorscher Kloster ruht. Diese Vergabung soll auch jener geheiligten Mönchsgemeinde zugute kommen, welche ebendort Gott dient, 28 wo der ehrwürdige Gundeland der leitende Abt ist. Ich wünsche meiner Spende ewigen Bestand und erkläre, daß sie auf meinem vollkommen freien Willen beruht. Ich schenke im Gau Wetdereiba (Wetterau), im Dorf Cruftila (Krüftel; wie Urk. 2924) und in Gredevilre (Griedel a. d. Wetter s. Gießen/Lahn) 53 Joch Ackerland, Wiesen zu zwölf Fuder Heu, zwei Hofreiten und eine Mühle. Möge alles unvergängliches Eigentum bleiben. Der Vertrag wird hiermit gefertigt. Geschehen im Lorscher Kloster. Zeit wie oben.


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