Urkunde 2928 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 2928 (16. Januar 793 — Reg. 2412) Schenkung des Gerridi im nämlichen Dorf unter König Karl und Abt Ricfabod (Vgl. Urk. Nr. 3759g) In Christi Namen, am 16. Januar im 25. Jahr (793) des Königs Karl. Ich, Gerridi, mache meine Vergabung an den heiligen Märtyrer ^azarius), dessen Leib in dem im Oberrheingau gelegenen Lorscher Kloster ruht. Meine Schenkung gilt auch jener geweihten Mönchsversammlung, welche ebendort unter dem ehrwürdigen Abt Richbodo ihren Dienst verrichtet. Nach meinem Willen soll die Schenkung für alle Zeiten in Kraft bleiben, und ich versichere, daß sie vollkommen freiwillig gemacht wurde. Ich übergebe als immerwährendes Besitztum im Gau Wetdereiba (Wetterau), im Dorf Cruftila (Krüflel; wie Urk. 2924) acht Morgen Land, eine Wiese und einen Leibeigenen. Der Vertrag wird hiermit gefertigt. Geschehen im Lorscher Kloster. Tag und Zeit wie oben.


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