URKUNDE 2927 (10. Juni 774 — Reg. 1024) Schenkung des Wiebalt im Dorf Krüftel unter König Karl und Abt Gundeland (Vgl. Urk. Nr. 3746b) In Christi Namen, am 10. Juni im 6. Jahr (774) des Königs Karl. Ich, Wiebalt, reiche zu meinem Seelenheil dem heiligen Märtyrer N(azarius) eine Gabe. Der Leib des Heiligen ruht in dem im Oberrheingau gelegenen Lorscher Kloster, dessen Herr der ehrwürdige Gundeland ist. Es ist mein Wille, daß meine Spende für ewige Zeiten hingegeben sei, und ich bestätige, daß sie durchaus freiwillig geboten wurde. Ich übergebe im Gau Wedereiba (Wetterau), im Dorf Cruftila (Krüftel; wie Urk. 2924) drei Morgen Land als Eigentum für ewige Zeiten. lti dieser Gesinnung erfolgte feierliches Handgelöbnis. Geschehen im Lorscher Kloster zur Zeit, wie sie oben festgelegt wurde.
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