Urkunde 2923 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 2923 (2. September 768 — Reg. 321) (Vgl. Urk. Nr. 3750a) In Gottes Namen entrichte ich, Richart, um des Nachlasses meiner Sünden willen eine Spende an den heiligen Märtyrer 'N(^izarMs), dessen Leib in dem im Oberrheingau gelegenen Lorscher Kloster ruht. Diese Spende gilt auch jener in Heiligkeit lebenden Schar der Mönche, welche dort unter der Leitung des ehrwürdigen Abtes Gundeland (765—778) Gott dienen. Die Zuwendung soll, wie ich wünsche, immerdar erhalten bleiben, und ich stelle fest, daß ausschließlich mein freier Wille dafür bestimmend war. Ich gebe im Gau Wetdereiba (Wetterau), und zwar im Dorf Gredila (Griedel; wie Urk. 2920) alles auf ewig zu eigen, was ich an Hofreiten, Feldern, Wiesen, Wäldern und Gewä'ssern bisher dort besessen habe. Vertraglich abgeschlossen. Geschehen im Lorscher Kloster am 2. September im 16. Jahr (768) des Königs Karl (richtig: Pippin).


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