Urkunde 2921 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 2921 (1. Oktober 770 — Reg. 553) Schenkung des Ridiart in Griedel unter König Karl und Abt Gundeland (Vgl. Urk. Nr. 3740a) In Christi Namen, am l. Oktober im 2. Jahr (770) des Königs Karl. Zu meinem Seelenheil errichte ich, Richgart, eine Stiftung für den heiligen Märtyrer 'N(az(lrMS), dessen Leib im Oberrheingauer Kloster Lorsch ruht. Die Stiftung ist in gleicher Weise auch für jene Gottesknechte bestimmt, welche ebendort unter der Leitung des ehrwürdigen Abtes Gundeland Gott dienen. Ich wünsche meiner Vergabung ewigen Bestand und erkläre, daß sie auf meinem vollkommen freien Willen beruht. Ich schenke im Gau Wettereiba (Wetterau), im Dorf Gredila (Griedel; vgl. Urk. 2920) eine Hofreite, zwölf Joch Ackerland und eine Wiese. Unter dem heutigen Tag schenke, übergebe und übertrage ich diese Güter als Eigentum für ewige Zeiten in der Absicht, daß sie von diesem Tag an und künftig jener Stätte oder ihren Geschäftsführern jederzeit als Ertragsmehrung dienen mögen. Das Abkommen ist damit in Kraft getreten. Geschehen im Lorscher Kloster. Zeit, wie oben angegeben. 25


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