Urkunde 292 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 292 (11. Juni 767 — Reg. 174) Schenkung der Emehilt im gleichen Dorfe unter Konig Pippin und Abt Gundeland In demselben Jahre der Regierung unseres Herrn, des Königs Pippin, mache ich, Emi-hilt, in Christi Namen und zum Heile meiner Seele eine Vergabung an den heiligen Märtyrer Gottes Nazarius, dessen Leib in dem in pago rinensi (im Oberrheingau) am Flusse Wisscoz (Weschnitz) gelegenen Kloster Lauresham (Lorsch) ruht, dem der ehrwürdige Gundeland als Abt vorsteht. Ich schenke meine Weinpflanzung in Hantscuhesheim (Heidelberg-Handschuhsheim) in der Weise, daß sie von heute an und für die Zukunft jener heiligen Stätte jederzeit zum Nutzen gereiche. Die Schenkung ist rechtskräftig geworden. Geschehen im Kloster Lorsch am II. Juni (767). Handzeichen der Emehilt, welche gebeten hat, daß diese Schenkung bewerkstelligt und bestätigt werde. Handzeichen des (Zeugen) Günther. Ich, Samuel, war der Schreiber.


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