Urkunde 2911 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 2911 (11. Juni 788 — Reg. 2040) Schenkung des Beringer im Gau Wetterau, in Enzheim, unter König Karl und Abt Ridibod (Vgl. Urk. Nr. 3754b) In Christi Namen, am II. Juni im 20. Jahr (788) des Königs Karl. Ich, Beringer, will zum Seelenheil meines Bruders Wither eine gute Tat vollbringen. Sie ist dem heiligen Märtyrer T^(azarius) zugedacht, dessen Leib in dem im Oberrheingau gelegenen Lorscher Kloster ruht, dem der ehrwürdige Richbodo als Abt vorsteht. Ich wünsche meiner Vergabung ewigen Bestand und erkläre, daß sie auf meinem vollkommen freien Willen beruht. Ich schenke in pago Wedereiba (Vettereiba, Wederheiba, Wedreiba, Wetdereiba, Wet-derheiba, Wethereiba, Wettereiba; im Gau Wetterau, Einzugsgebiet der Wetter, rechter Nebenfluß der Nidda), in Hansinesheimer marca (in der Gemarkung Enzheim a. d. Nidder w. Büdingen nö. Hanau/M.) zehn Joch Ackerland. Vom gegenwärtigen Tag an schenke, übergebe und übertrage ich dieses Land als ewiges Besitztum. Damit ist der Vertrag abgeschlossen. Geschehen im Lorscher Kloster. Zeit wie oben.


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