URKUNDE 2910 (10. Juli 771 — Reg. 654) Schenkung des Plidroch im gleichen Dorf unter König Karl und Abt Gundeland In Christi Namen, am 10. Juli im 3. Jahr (771) des Königs Karl. Wir, Plidroch und Blitrud, meine Ehefrau, überlassen dem heiligen Märtyrer N(azarius) unsere Güter. Der Leib des Heiligen ruht in dem im Oberrheingau gelegenen Lorscher Kloster, das vom ehrwürdigen Abt Gundeland verwaltet wird. Nach unserem Willen soll die Schenkung für alle Zeiten in Kraft bleiben, und wir versichern, daß sie vollkommen freiwillig gemacht wurde. Wir schenken im Sulmanachgowe (im Sulmgau), im Dorf Sulmana (Neckarsulm n. Heilbronn.) alles, was wir dortselbst an Hofreiten, Wiesen, Wäldern, Gewässern, an Pflanzland und Ödland besitzen, außerdem sieben Leibeigene mit ihrer gesamten Habe. Alles soll ewiges Eigentum sein. Urkund dessen nachstehende Fertigung. Geschehen im Lorscher Kloster. Zeit wie oben.
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