URKUNDE 291 (28. August 767 — Reg. 211) Schenkung des Lüthelm in demselben Dorfe Unter der Herrschaft des Königs Pippin, unseres Herrn, in seinem 15. Regierungsjahre, reiche ich, Lüthelm, mit dem Rechte des Grundeigentümers, zu meinem und des Wither Seelenheil dem heiligen Märtyrer Gottes Nazarius eine Spende. Sein Leib ruht in dem in pago rinensi (Oberrheingau) gelegenen Kloster Lauresham (Lorsch). Ich übergebe und übertrage den mir gehörigen, in pago lobodonensi (im Ladengau) in Hantscuhesheim (Heidelberg-Handschuhsheim) liegenden Weinberg, der einen Jahresertrag von einem Fuder Wein abwirft, ferner ein für eine Weinberganlage geeignetes Stück Land. Von heute an und für alle Zukunft mögen diese Grundstücke jener heiligen Stätte und ihren Sachwaltern jederzeit Nutzen und Einkommensmehrung bringen. Es erfolgt hiermit die Fertigung des Vertragsabschlusses. Geschehen im Kloster Lorsch am 28. August (767). Handzeichen von Lüthelm, der diese Schenkung machte. Handzeichen der (Zeugen) Giselhelm, Ruotbert Lando, und Ernust, Woifgrim. Ich, Samuel, war der beauftragte Schreiber.
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