URKUNDE 2904 (4. Juli 775 — Reg. 1201) Schenkung des Wilant am Haimbach unter König Karl und Abt Gundeland Im 7. Regierungsjahr (775) des Königs Karl, am 4. Juli, machen wir, Wielant und Sissa, meine Frau, eine Schenkung an den heiligen Märtyrer 'N(azarius). Sein Leib ruht im Lorscher Kloster, das unter der Aufsicht des ehrwürdigen Abtes Gundeland steht. Die Zuwendung soll, wie wir wünschen, immerdar erhalten bleiben, und wir stellen fest, daß ausschließlich unser freier Wille dafür maßgeblich war. Wir schenken eine Hofreite mit darauf stehendem Haus, gelegen im Gau Wingartheiba (Wingartau), am Flusse Heinbadi (Haimbach unweit Buchen? — Hainsterbach bei Hainstadt?). Die Hofreite soll euer (der Mönche) ewiges Eigentum in der Weise bleiben, daß ihr von diesem Tag an das Recht haben sollt, dieselbe zu behalten, zu verschenken, zu vertauschen oder sonstwie damit zu machen, was ihr wollt. In allen Belangen sollt ihr freie und unbedingte Vollmacht haben. Geschlossen und gefertigt. Geschehen im Lorscher Kloster. Tag und Zeit wie oben. S ULMGAU (Urk. Nrn. 2905—2910)
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