Urkunde 2894 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 2894 (2. Juni 788 — Reg. 2035) Schenkung des Folcfaer in der Pülfringer Gemarkung unter Konig Karl und Abt Richbod In Christi Namen, am 2. Juni im 20. Regierungsjahr (788) des Königs Karl. Wir, Fol-cher und meine Gattin Lantsuint, wollen eine gute Tat vollbringen. Sie gereiche zum Nutzen des heiligen Märtyrers l^fazarius), dessen Leib in dem im Oberrheingau gelegenen Lorscher Kloster ruht. Sie diene auch jener nach Heiligkeit strebenden Mönchsvereinigung, welche ebendort unter dem ehrwürdigen Abt Richbodo ihren Dienst verrichtet. Es ist unser Wille, daß unsere Gabe für ewige Zeiten dargereicht sei, und wir bestätigen, daß sie durchaus freiwillig geboten wurde. Gestützt auf diese vertragliche Übereinkunft schenken wir im Gau Wingartheiba (Wmgartau), in 259 Frickincheimer marca (in der Gemarkung Frickinheim, Bulfrickheim; Pälfringen sw. Tauberbischofsheim so. Wertheim/M.) eine Hofreite und elf Joch Ackerland. Geschehen im Lorscher Kloster in der oben erwähnten Zeit.


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