Urkunde 2893 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 2893 (9. Mai 772 — Reg. 748) Schenkung eines Waldes am Gammelsbach durch Stangrat, unter Abt Gundeland und König Karl Im Namen Gottes überlasse ich. Stangart, zu meinem Seelenheil dem heiligen Märtyrer N(azarius) Güter. Der Leib des Heiligen ruht im Oberrheingauer Kloster Lorsch, das unter der Leitung des ehrwürdigen Abtes Gundeland steht. Die Übergabe erfolgt nach meinem Wunsch für immer und, wie ich ausdrücklich betone, aus freien Stücken. Ich sdienke einen Wald mit seiner Bodenfläche, gelegen im Gau Wingartheiba (Wtngartau), am Flusse Neckere (Neckar), zwischen den Waldgebieten Gaminesbadi (des Gammelsbaches, rechten Nebenflusses des Neckars unterhalb Eberbach) und Ulvina (des Finkenbaches). Der Besitzwechsel ist damit vollzogen. Geschehen im Lorscher Kloster am 9. Mai im 4. Regierungsjahr (772) des Königs Karl.


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