Urkunde 2884 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 2884 (21. Juli 846 — Reg. 3329) Schenkung des Brunicho im Dorf Eicholzheim unter Bischof und Abt Samuel und König Ludwig Im Namen Gottes beabsichtigen wir, Brunicho und mein Bruder Adelbert, in der gleichen Überlegung und nach gemeinsamem Willen, eine Zuwendung an den heiligen Märtyrer ^(azarius) zu machen. Der Leib des Heiligen ruht im Lorsdier Kloster, dem der 256 ehrwürdige Bischof Samuel als Abt vorsteht. Wir schenken im Gau Wingartheiba (Win-gartau), in Scaflenzer marca (in der Gemarkung Schefflenz; M.-, 0.-, U.-; nö. Mosbach), im Dorf Heicholfesheim (Eicholzheim; G.-, K.-; s. Buchen) alles, was wir dort an Eigentum besitzen, nämlich Hofstätten, Wohn- und Wirtschaftsbauten, Wiesen, Wälder, Gewässer, Pflanzland und Brachland. In ähnlicher Weise übergeben wir im Wormsgau, in Oppenheimer marca (in der Gemarkung Oppenheim/R.) eine Hofstätte, zwölf Morgen Land und die Weinberge, welche wir dort besitzen. Urkund dessen untenstehende Fertigung. Geschehen im Lorscher Kloster im 6. Jahr (846) des Königs Ludwig (des Deutschen) am 21. Juli.


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