Urkunde 2878 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 2878 (19. Februar 835 — Reg. 3273) Tausch des Erchenfrit unter Adalung und Kaiser Ludwig In Christi Namen ist zwischen dem ehrwürdigen Adalung, Abt des Lorscher Klosters, und einem Grundherrn namens Erchenfrit die freiwillige Vereinbarung getroffen worden, einige Güter unter sich auszutauschen. Sie waren übereingekommen, den Tausch nach gegenseitiger Beratung und nach erreichter Willensübereinstimmung durchzuführen. So gab nun der vorgenannte Abt Adalung dem genannten Erkenfrit im Gau Wingartweiba (Wingartau), in der Hettincheimer marca (Gemarkung Hettingen ö. Buchen) vier Hüben und Wiesen zu fünf Fuder Heu. Dagegen gab der besagte Erkenfrit dem Abt Adalung im gleichen Gau, im Dorf Urbach (Auerbach nö. Mosbach) drei Hüben und Wiesen zu zwölf Fuder Heu und in Sulzbach (ö. Mosbach) ein Haus. Der Tausch ist damit in Rechtskraft erwachsen. Geschehen im Lorscher Kloster am 19. Februar im 22. Regierungsjahr (835) des Kaisers Ludwig (des Frommen).


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