URKUNDE 2874 (11. Oktober 800 — Reg. 2704) Schenkung des Erkenvrit unter Abt Richbod und Konig Karl Im Namen Gottes will ich, Erkenvrit, zu meinem Seelenheil dem heiligen Märtyrer 'N(azarit^s) eine Gabe zuwenden. Der Leib des Heiligen ruht in dem am Flusse Wisgoz (Weschnitz) gelegenen Lorscher Kloster. Die Schenkung ist auch für jene heiligmäßige Gemeinschaft der Mönche bestimmt) welche ebendort unter dem ehrwürdigen Abt Richbodo 253 ihren Dienst verrichtet. Die Übergabe soll, wie ich wünsche, für immer erhalten bleiben, und ich stelle fest, daß ausschließlich mein freier Wille dafür bestimmend war. Als Eigentum für ewige Zeiten übertrage ich im Gau Wingarweiba (Wingartau), in Hettincheimer marca (in der Gemarkung Hettingen ö. Buchen/Nordbaden) eine Hofreite. Das Abkommen ist damit in Kraft getreten. Geschehen im Lorscher Kloster am II. Oktober im 33. Regierungsjahr (800) des Königs Karl.
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