URKUNDE 2811 (14. Februar 793 — Reg. 2418) Schenkung des Grafen Ruodi unter Abt Richbodo und Konig Karl Im Namen Gottes will ich, Graf Ruodi, mich um das Heil meiner Seele kümmern. Ich mache daher eine Vergabung an den heiligen Märtyrer N(azarius), dessen Leib im Lorscher Kloster ruht, dem der ehrwürdige Richbodo als Abt vorsteht. Ich schenke in der oben genannten Gemarkung (Dallau) einen Bifang (Pferch, Weideland, umhegtes Brachland). Ich wünsche meiner Vergabung ewigen Bestand und erkläre, daß sie auf meinem vollkommen freien Willen beruht. Das Eigentum möge für alle Zeiten unangefochten bleiben. Urkund dessen nachfolgende Fertigung. Geschehen im Lorscher Kloster am 14. Februar im 25. Jahr (793) des Königs Karl. (Glöckner denkt an einen Stifter aus dem Hause der Rupertiner — Siehe Band l, Seite 37.)
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