Urkunde 2777 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 2777 (1. März 769 — Reg. 379) Schenkung des Friudin unter Abt Gundeland und König Karl In Gottes Namen errichte ich, Friunt (gespr. Tränt), zu meinem Seelenhell eine wohltätige Stiftung. Sie sei ausgerichtet an den heiligen Märtyrer 'N(azarius), dessen Leib in dem unter der Obhut des ehrwürdigen Abtes Gundeland stehenden Lorscher Kloster ruht. Es ist mein Wille, daß meine Gabe für ewige Zeiten dargereicht sei, und ich bestätige, daß sie durchaus freiwillig geboten wurde. Ich schenke in der oben genannten Gemarkung (wie Nr. 2772) 34 Morgen Land, eine Hofreite und eine Wiese. Damit ist der Vertrag abgeschlossen. Geschehen im Lorscher Kloster am l. März im l. Jahr (769) des Königs Karl.


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