Urkunde 273 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 273 (20. Juni 924 — Reg. 3567) Schenkung des Reginmund im gleichen Dorf (Bönsheim) im 6. Regierungsjahi-e des Königs Heinrich (l., des „Städtegründers") Wir, Regimunt und meine Gattin Gerswint, machen im Namen Gottes eine Schenkung an den heiligen Märtyrer Christi Nazarius, dessen Leib in dem am Flusse Wisscoz (Wesch-nitz) in pago rinensi (im Oberrheingau) gelegenen Kloster Lorsch ruht. Wir schenken unser Besitztum im Dorf Buosinesheim (Bönsheim, abgegangene Ortschaft, Rest: Bensheimer Hof w. Darmstadt), und zwar eine Hofreite und 15 Morgen Land — und so weiter alles wie oben — bis: Geschehen im Kloster Lorsch am 20. Juni (924). Handzeichen des Regimund, der diese Schenkung machte. Namenszeichen der (Mönche als Zeugen): Erlin, Adelbodo, Dietgoz, Libolf, Osirich, Gerold, Waldolf, Richbodo, Wening und Reginbodo, Otbert, Folcbert. Ruotward, Gerbodo, Handzeichen der Laien als Zeugen: Benzo, Neldinginc, Gerlach. NEUENH E IM


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