URKUNDE 271 (19. Februar 834 — Reg. 3270) Schenkung des Guntram und der Wialdrud im nämlichen Dorf (Bonsheim) im 21. Regierungsjahre des Kaisers Ludwig (des Frommen), unter Abt Adalung In Gottes Namen mache ich, Wialdruth, und gemeinsam mit mir, Guntram (7/7., Gaugraf des Oberrheingaues, Rupertiner), zu unserem Scelenheile und für die Seelenruhe des Grafen Rutpert (III.), meines verstorbenen Mannes, eine Vergabung an den heiligen Märtyrer Christi Nazarius, dessen Leib im Kloster Lorsch ruht. Wir schenken unser Eigentum in Buosinesheim (Bönsheim: Bensheimer Hof w. Darmstadt) und zwar eine Hofreite mit Gebäude, 22 Morgen Land, Wiesen mit einem Ertrage von zehn Fuder Heu und alles das, was gesetzlich zu jener Hofreite gehört. Vom gegenwärtigen Tage an übergeben und übertragen wir es im Namen Gottes auf ewig als Besitztum in der Absicht, daß es von heute an und späterhin jenem Kloster zu Nutz und Frommen gereiche. Geschehen in Lorsch am 19. Februar (834). Handzeichen der Wialdrut, welche diese Schenkung machte. Handzeichen von Engilhelm, Adalung, Buobo, Eigilbert, Odaccer, Eiding und Adalrich, Erbiward. Ruotbert, Der Schreiber: Altwin. 65
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