Urkunde 270 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 270 (16. April 830 — Reg. 3248) Schenkung des Folcrad in Bönsheim im 17. Regierungsjahre Ludwigs des Frommen, unter Abt Adalung In Gottes Namen mache ich, Folcrat, zu meinem und des Hugimund Seelenheil dem heiligen Märtyrer Christi Nazarius, dessen Leib im Kloster Lorsch ruht, dem der ehrwürdige Herr Adalung als Abt vorsteht, eine Vergabung. Ich schenke Leibeigene, 25 an der Zahl, nämlich 64 Irmindruth, Wolfmunt, Irminsuint, Reginswint, Eriwin, Wolfsuint, Wenilo, Adelhart, Amalsuint, Humbret, Heriwart, Ratbirc, Waltbert, Aralint, Hildimar, Reginbert, Ruotlint, Hadibalt, Gerbert, Lütsuint, Odaltruth Amala, Werinbalt, und ihre Hiltdeswint, Liebesta, Kinder. Überdies schenke ich in Buosinesheim (Bönsheim, Bensheimer Hof w. Darmstadt) einen Weinberg, in Obbenheim (Oppenheim/R.) drei Weinberge und in Uminesheim (Eimsheim sw. Oppenheim) eine Hofreite und alles das, was Hugimunt in jenen schon genannten Orten an Eigentum hatte. Ich übergebe und übertrage alles ganz und ungeteilt vom gegenwärtigen Tage an jener heiligen Stätte, damit es ihr jederzeit zu Nutz und Vorteil gereiche. Geschehen im Kloster Lorsch am 16. April (830). Handzeichen der (Zeugen) Happo, Guother, Bernhard, Birning, Wolafrid, Girnmund und Altbert, Giselfrid, Reginbert. Geschrieben von Altwin.


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