Urkunde 2628 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 2628 (3. Mai 789 — Reg. 2096) Schenkung des Berenger in der Acheimer Gemarkung unter König Karl und Abt Ridibodo In Christi Namen, am 3. Mai im 21. Jahr (789) des Königs Karl, will Ich, Berenger, für unser (vielleicht unter Einschluß seiner Gattin?) Seelenheil eine gute Tat vollbringen. Sie ist bestimmt für den heiligen Märtyrer ^(azarius), dessen Leib in dem unter der Leitung des ehrwürdigen Abtes Richbodo stehenden Lorscher Kloster ruht. Ich schenke alles, was ich in pago Brisgowe (im Breisgau), in Acheimer marca (in der Gemarkung Acheim; Wüstung so. Bruchsal nS. Karlsruhe? — Wüstung bei Grezhausen w. FreiburgIBr.?) an Hofreiten, Wiesen, Wäldern, Gewässern, Weingärten, Wohnhäusern und Wirtschaftsbauten besitze, und außerdem einen Knecht mit Namen Teutuin mit seinem ganzen Eigentum und seiner ganzen Nachkommenschaft. Der Vertrag wird hiermit gefertigt. Urkund dessen untenstehende Fertigung. Geschehen in monasterio lwr(ishamensi = im Lorscher Kloster). Zeit wie oben.


Kommentare und Probleme an: hstoyan@informatik.uni-erlangen.de