Urkunde 2620 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 2620 (11. Juni 795 — Reg. 2512) Schenkung der Helsvint in der Frankenheimer Gemarkung unter König Karl und Abt Richbodo In Christi Namen, am II. Juni im 27. Jahr (795) des Königs Karl. Für mein und des Alpher und Rachold Seelenheil wende ich, Helsuint, dem heiligen Märtyrer 'N(azarws) eine Gabe zu. Der Leib des Heiligen ruht im Lorscher Kloster, dem der ehrwürdige Richbodo als Abt vorsteht. Ich wünsche meiner Vergabung ewigen Bestand und erkläre, daß sie auf einem vollkommen freien Willensentscheid meinerseits beruht. Ich schenke alles, was ich im oben genannten (Elsaß-)Ga.u, in Franconheimer marca (in der Gemarkung Hoh-Frankenheim w. Brumat n. Straßburg) an Hofreiten, Wiesen, Wäldern und Wasserrechten besitze. Urkund dessen nachfolgende Fertigung. Geschehen in monasterio \wns\i(amensi = im Lorscher Kloster). Zeit wie oben. 187


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