URKUNDE 260 (22. Juli 817 — Reg. 3122) Schenkung des Giselhelm in demselben Dorf, im 4. Regierungsjahre des Kaisers Ludwig des Frommen, unter Abt Adalung Im Namen Gottes übergebe ich, Gisalhelm, zu meinem Seelenheile dem heiligen Märtyrer Christi Nazarius, dessen Leib im Kloster Lorsch ruht, mein Eigentum, nämlich eine Kirche mit Reliquien und jene Hofreite, auf der jene Kirche steht. Ich übergebe und übertrage alles in seiner Gesamtheit vom gegenwärtigen Tage an aus meinem Besitzrecht in das Eigentums- und Herrenrecht des hochgeschätzten Märtyrers Nazarius — und das übrige alles wie oben — bis: Geschehen im Kloster Lorsch am 22. Juli (817). Handzeichen des Giselhelm, welcher diese Schenkung erstellen und bekräftigen ließ. Handzeichen der (Zeugen) Eberhelm, Gundold, Hucbert, Adalbert, Uodilolf, Ruotbert, Wolfher, Ernust und Wilfrid, Engilbert. Ich, der Mönch Altwin, war im Namen Gottes der Schreiber. 58
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