Urkunde 2529 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 2529 (26. Januar 770 — Reg. 472) Schenkung des Hamathio unter Abt Gundeland und König Karl Im Namen Gottes will ich, Hamathio, etwas für das Heil meiner Seele tun. Ich mache daher eine Schenkung, die ich dem heiligen Märtyrer ~N(azarius) zuwende, dessen Leib im Lorscher Kloster ruht, dem der ehrwürdige Gundeland als Abt vorsteht. Diese Zuwendung soll, wie ich wünsche, für immerdar erhalten bleiben, und ich stelle fest, daß ausschließlich mein freier Wille dafür bestimmend war. Ich schenke in pago Anglachgowe (im Angelgau), in Heidolfesheim (Heidelsheim so. Bruchsal), Marebodesheim (Markbodsheim; Wüstung bei Wiesloch) und Mulnen (Mühlheim; Wüstung n. Bruchsal) alles, was ich an Hofreiten, Wiesen, Wäldern, Gewässern, Wohnhäusern und Wirtschaftsgebäuden besitze und außerdem dreißig Leibeigene. Urkund dessen nachfolgende Fertigung. Geschehen in monasterio la.ui(isha-mensi = im Lorscher Kloster) am 26. Januar im 2. Jahr (770) des Königs Karl. ELSENZGAU (Urkunden Nrn. 2530 bis 2627)


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