Urkunde 2495 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 2495 (3. Oktober 769 — Reg. 436) Schenkung des Wolfbert in Nacheim, Mühlheim, Geminsheim und Riehen unter König Karl und Abt Gundeland In Christi Namen, am 3. Oktober im l. Jahr (769) des Königs Karl, Zum Heile meiner Seele will ich, Wolfbert, ein gutes Werk verrichten. Es sei gewidmet dem heiligen Märtyrer Nfazarius), dessen Leib im Lorscher Kloster ruht, dem der ehrwürdige Gundeland als Abt vorsteht. Ich schenke alles, was ich im vorgenannten Gau (Angelgau), in Marebodesheim (Markbodsheim; Wüstung bei Wiesloch s. Heidelberg), Nacheim (Ortsteil von Markbodsheim), Mulnen (Mühlheim; Wüstung n. Bruchsal), Gemminisheim (Geminsheim; Wüstung n. Bruchsal) und in Grechu (Riehen nö. Eppingen w. Heilbronn) an Hofreiten, Wiesen, Wäldern und Gewässern und an Ackerland besitze, und außerdem noch einen Leibeigenen. In diesem Sinne erfolgte feierliches Handgelöbnis. Geschehen in monasterio \a.ur(ishamensi = im Lorscher Kloster). Zeit wie oben. URKUNDE 2495a (27. Juni 773 — Reg. 917) Schenkung des Dudo in den oben genannten Gemarkungen Markbodsheim und Giminsheim unter König Karl und Abt Gundeland In Christi Namen, am 27. Juni im 5. Jahr (773) des Königs Karl. Wir, Dudo und meine Gattin Hildisuint, wenden dem Hl. ~N(azarius), dessen Leib im Lorscher Kloster ruht, dem der ehrwürdige Gundeland als Abt vorsteht, eine Gabe zu. Wir schenken in den oben genannten Gemarkungen 153 Marebotesheim (Markbodsheim; Wüstung bei W~iesloch s. Heidelberg) und Gemminisheim (Geminsheim; Wüstung n. Bruchsal) fünf Joch Ackerland und weitere fünf Joch Ödland. Die Vereinbarung ist damit rechtswirksam geworden. Geschehen in monasterio la.uris\i(amensi = im Lorscher Kloster). Zeit wie oben.


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