URKUNDE 2484 (4. Juli 948 — Reg. 3571) Tausch des Meginbalt in Plankstadt unter Abt Ebergis und Kaiser Ludwig In Christi Namen ist in beiderseitigem Einverständnis zwischen dem ehrwürdigen Bischof Ebergis, dem Abt (931 bis um 849) des Klosters zum Hl. N(azarius) in Laur^-ham == Lorsch), und einem Grundherrn namens Meginbalt die Übereinkunft getroffen worden, Güter unter sich auszutauschen. So übergab denn der genannte Abt dem vorerwähnten Herrn sein ganzes Besitztum in Hochenheim (Hockenheim s. Schwetzingen) und Wertheim (Wertheim oder Westheim, Wüstung s. Schwetzingen). Dafür gab der besagte (Meginbalt) in Blankenstat (Plankstadt w. Heidelberg) alles, was er dort gehabt hatte. Urkund dessen die nachfolgende Fertigung. Geschehen im Lorscher Kloster am 4. Juli im 12. Jahr (948) des Kaisers Ludwig (richtig: Otto des Großen).
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