Urkunde 2457 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 2457 (26. Mai 788 — Reg. 2024) Schenkung der Emehilt in der Eizer Gemarkung unter König Karl und Abt Ridibodo In Christi Namen, am 26. Mai im 20. Jahr (788) des Königs Karl mache ich, Emehilt, eine Schenkung. Sie ist bestimmt für den heiligen Märtyrer ~^(Manus), dessen Leib im Lorscher Kloster ruht, das vom ehrwürdigen Abt Richbodo geleitet wird. Ich übergebe in pago Neckergowe (im Neckargau), in Alancer marca (in der Gemarkung Neckarelz sw. Mosbach, Nordbaden), in Cirnbren (Neckarzimmern s. Mosbach) und in Huberacheim (Obrigheim/Nk. w. Mosbach), ferner in pago Lubdengowe (im Ladengau), und zwar in Anscuesheim (Heidelberg-Handschuhsheim) alles, was ich an Hofreiten, Weingärten, Wohn- und Wirtschaftsbauten besitze. Ich schenke außerdem in Niwenhova (Heidelberg-Neuenheim) einen Weingarten und in Hochusen (HochhausenINk. sw. Mosbach) eine Hofreite und zwölf Morgen Land. Rechtskräftige Fertigung. Geschehen in monasterio \a.w(ishamensi = im Lorscher Kloster) in der oben angegebenen Zeit.


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