URKUNDE 2454 (1. Juni 772 — Reg. 762) Schenkung des Giselwin unter Abt Gundeland und König Karl Ich, Giselwin, gedenke im Namen Gottes meines Seelenheiles und will daher ein gutes Werk verrichten. So mache ich denn eine Vergabung an den heiligen Märtyrer N(azarius), dessen Leib im Lorscher Kloster ruht, dem der ehrwürdige Gundeland als Abt vorsteht. Ich schenke (in Sadlerhausen?) dreißig Joch Ackerland, eine Wiese mit einem Ertrag von sechs Fuder Heu, eine halbe Hofreite und überhaupt alles, was ich, wie allgemein bekannt, besitze. Urkund dessen untenstehende Fertigung. Geschehen in monasterio la.urish(amensi = im Lorscher Kloster) am l. Juni im 4. Jahr (772) des Königs Karl.
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