URKUNDE 2447 (31. Dezember 792 — Reg. 2411) Schenkung des Hermenher in derselben Gemarkung unter König Karl und Abt Richbodo In Christi Namen, am 31. Dezember im 25. Jahr (792) des Königs Karl, will ich, Hermenher, eine gute Tat vollbringen. Sie ist zugedacht dem heiligen Märtyrer ~N(azanus), dessen Leib im Lorscher Kloster ruht, das unter der Aufsicht des ehrwürdigen Abtes Richbodo steht. Ich schenke alles, was ich in der oben genannten Gemarkung (Obrigheim) an Hofreiten, Wiesen, Wäldern und Gewässern besitze, ferner in der Ortschaft, welche Botenbach (Guttenbach/Nk. so. Eberbach ö. Heidelberg) genannt wird, ein Rodland und alles, was ich dort an Wohn- und Wirtschaftsbauten besitze, in ähnlicher Weise auch in Asmaresheim (HaßmersheimINk. s. Mosbach in Nordbaden) drei Hüben und alles, was zu ihnen gehört, weiter im Ort Wellenberg (Wollenberg zwischen Sinsheim so. Heidelberg und Mosbach), im Dorf Slochtra (Leingarten-Schluchtern w. Heilbronn/Nk.) und endlich in Bargen (nö. Sinsheim) alles, was ich dort an Hofreiten, Wiesen, Wäldern und Gewässern besitze, und 55 Leibeigene mit ihrem ganzen Eigentum. Vertraglich abgeschlossen. Geschehen in monasterio ].a.ur(ishamensi == im Lorscher Kloster). Zeit wie oben.
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