Urkunde 2444 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 2444 (28. Dezember 776 — Reg. 1321) Schenkung des Truant in Weilheim unter König Karl und Abt Gundeland In Christi Namen, am 28. Dezember im 9. Jahr (776) des Königs Karl entrichte ich, Truant, eine Spende an den heiligen Märtyrer 'N(azarit^s). Sein Leib ruht im Lorscher Kloster, dessen Herr der ehrwürdige Abt Gundeland ist. Die Zuwendung soll, wie ich wünsche, immerdar erhalten bleiben, und ich stelle fest, daß ausschließlich mein freier Wille dafür bestimmend war. Ich schenke in pago Neckergowe (im Neckargau), in Wilheim (Weilheim unter Teck so. Stuttgart), Osinga (fesingen bei Kirchheim u. T.) und Bisinga (Bissingen so. Kirchheim) alles, was ich bekanntermaßen dort an Hofreiten, Wiesen, Wäldern und Gewässern besitze und außerdem sieben Leibeigene. Der Vertragsabschluß ist damit in Kraft getreten. Geschehen in monasterio \Mt(ishamensi = im Lorscher Kloster) zur Zeit, wie sie oben angegeben ist.


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